Mehr zur Sendung vom 18.09.2015

Hintergründe zur aktuellen heute-show-Sendung

Zum Weiterlesen

  • TTIP ist in vielen Bereichen streng geheim – das zeigt sich auch daran, wie schwer zugänglich viele der wichtigen Dokumente sind. Vor ein paar Monaten wurde nun in der US-Botschaft in Berlin ein TTIP-Leseraum eröffnet. Was es dort zu sehen gibt und wer rein darf, haben die Kollegen der Stuttgarter Nachrichten hier zusammengetragen.

  • Auch in einem Raum im Parlament in Brüssel gibt es die Gelegenheit, in einige der Verhandlungstexte zu schauen. Die bayrische Europaabgeordnete Angelika Niebler (CSU) machte eine solche Visite. „Eine Atmosphäre wie beim Verhör der ‚Rosenheim-Cops‘“, notiert der Münchner Merkur über Nieblers Dokumenteneinsicht.

  • Bislang darf Isoglucose in Europa nur in kleinen Mengen produziert und verwendet werden – der Zucker soll besonders gesundheitsgefährdend sein. Doch ab 2017 soll die Zuckerquote fallen. Dann könnten vor allem die US-Unternehmen die EU mit Isoglucose fluten. Frontal21 hat dazu recherchiert und berichtet von einem „bitteren Vorgeschmack auf das, was den Verbrauchern auch durch TTIP droht“.

  • Auf der Seite des deutschen Landwirtschaftsministeriums stehen die aktuellen EU-Zuckerregeln. Am 30. September 2017 soll die die Zucker- und Isoglucose-Quotenregelung auslaufen.

  • Auch die Schiedsgerichte sorgen für Debatten in den TTIP-Verhandlungen. sueddeutsche.de hat entlang Zahlen der UN-Handelskonferenz UNCTAD zusammengefasst, wie viele Verfahren 2014 vor Schiedsgerichten gelandet sind – und wie diese Klagen ausgegangen sind.

  • Die Zeit hat vier Investorenklagen, die „in der Debatte besonders häufig eine Rolle spielen“ unter die Lupe genommen. Sie stellen dort unter anderem den Fall Vattenfall gegen die Bundesrepublik Deutschland und die Klage des US-Konzerns Chevron gegen das südamerikanische Land Ecuador vor.

  • Oliver W und Alexander v H tragen einen Sketch zu TTIP vor - leider alles geschwärzt.

    Weitere Beiträge


    Zum Weiterlesen

  • Er ist nicht nur vom Time Magazine zur „Person des Jahres 2016“ gewählt worden, sondern bekommt in diesem Jahr auch von der heute-show erneut einen Goldenen Vollpfosten verliehen: der neue US-Präsident Donald Trump. Im Lied zum Vollpfosten singt Carolin Kebekus: „Jede Nacht um halb eins schmeiß ich Twitter an und beweise, dass ich Shitstorm ganz alleine kann.“ Die Kollegen der britischen BBC hat die Geschichte von Trump und seinem Twitter-Account (@realdonaldtrump) in Gänze aufgezeichnet.

  • Ein weiterer Goldener Vollpfosten, dieses Mal in der Panzerknacker-Edition, geht an die Deutsche Bank, da die sich „mit jahrelanger, unermüdlicher Zockerei quasi selbst ausgeraubt hat“. Oder wie es die Kollegen von der Welt formulieren: „Das Geschäftsmodell funktioniert mehr schlecht als recht. Und die Investmentbanker – von Ackermann über viele Jahre hofiert – haben das Institut mit ihren Bonuszahlungen finanziell ausgenommen.“

  • Einen Goldenen Vollpfosten in Form eines Bausatzes bekommt in diesem Jahr der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann, „weil er authentisch ist. Und vor allem, weil man gar nicht mehr merkt, dass er bei den Grünen ist.“ Wer ist der Naturschützer aus Baden-Württemberg, der so gut mit der Autoindustrie zurecht kommt? Dieser Frage ging im November Sandra Maischberger in ihrer Talkshow nach. Dort hatte die Journalistin Kretschmann selbst sowie Bewunderer und Kritiker zu Gast.

  • Laut der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) ist „postfaktisch“ das Wort des Jahres. Knapp dahinter wählte die GfdS-Jury den Begriff „Brexit“ für den geplanten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. Bei uns sind die Briten mit ihrem Brexit ganz vorne mit dabei: England bekommt in diesem Jahr einen Goldenen Vollpfosten, Glückwunsch! Die BBC hat die wichtigsten Fragen zum Austritt beantwortet – etwa: Wie lange dauert es, bis England die EU wirklich verlässt?

  • Der letzte Vollpfosten geht in diesem Jahr an den EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft, Günther Oettinger. Der Branchendienst Meedia (der auch das zugehörige Video mit Oettingers „Schlitzaugen“-Rede verlinkt), bilanziert, dass sich „Oettinger mit seiner Rede als reaktionärer Mann von gestern präsentiert habe“. Oettingers Entgleisung führe darüber hinaus auch ein tiefsitzendes Problem mit der EU vor Augen.

  • Zum Weiterlesen

  • Norbert Hofer oder Alexander Van der Bellen? Am Sonntag wird in Österreich der neue Bundespräsident gewählt. Warum ist das für uns wichtig? Der rbb hat ein Interview mit dem Wiener Journalisten Armin Thurnher geführt, der dort beschreibt, dass mittlerweile im Wählervolk „ziemlicher Überdruss“ herrsche. Außerdem auf der Seite: sieben Gründe, warum die Wahl auch über Österreich hinaus Signalcharakter hat.

  • Viel wurde darüber spekuliert, ob der Sieg Donald Trumps in den USA auch hierzulande Auswirkungen haben könnte. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung ist der Frage für Österreich nachgegangen und hat keine eindeutige Antwort gefunden: „Hofer-Anhänger würden sich vielleicht bestärkt sehen, wenn sie auch Trump zuneigten; doch würden durch den amerikanischen Wahlausgang auch diejenigen mobilisiert, die entsetzt seien und Ähnliches für Österreich verhindern wollten.“

  • Die polarisierende Person im Wahlkampf ist sicher der FPÖ-Politiker und Bundespräsidentschaftskandidat Norbert Hofer. Der 45-jährige stellvertretende Nationalratspräsident gilt als das „freundliche Gesicht“ der rechtspopulistischen FPÖ. Polternde Auftritte sind ihm fremd. Die Wochenzeitung Falter hat die Rhetorik Hofers anhand von Videos auseinandergenommen. Der Autor beschreibt, dass Hofer verhaltenstechnische Seminare wie Rhetorik, Kommunikation, Crash-Rhetorik und Team-Design besuchte und sich danach zum Kommunikations- und Verhaltenstrainer ausbilden ließ – und wie er das im Wahlkampf nutzt.

  • Um sein Familienleben zu zeigen, lud Norbert Hofer vor kurzem ein Kamerateam in sein Domizil in Pinkafeld im Burgenland. Der Sender oe24.tv durfte nicht nur den grünen Teppich im Badezimmer und die hofersche Küche filmen, sondern ebenso das Zimmer der pubertierenden Tochter. Auch Hofers Frau kommt in dem Interview zu Wort.

  • Der den Grüne nahestehende Alexander Van der Bellen ist Hofers Gegenkandidat. Viele prominente Österreicher wie etwa der Alt-Bundespräsident Heinz Fischer unterstützen den 72-Jährigen. Doch wer ist der Mann, der es laut einem Artikel der österreichischen Zeitung Der Standard vom Mai schafft, „Windungen in der Vita so zu präsentieren, dass ihm die niemand übel nimmt“?

  • Puls 4, ein österreichischer Privatfernsehsender, hat mit beiden Präsidentschaftskandidaten lange Gespräche geführt: eins mit Norbert Hofer, das andere mit Alexander Van der Bellen.

  • Weitere News laden
    heute-show Logo
    Weitere Videobeiträge
    heute-show |
    heute-show |

    "President Evil" spielen

    Der Verschwör-o-mat

    Nächste Sendung

    Fr
    22:30
    ZDF | 27.01.2017
    Weitere Sendungen:
    ZDF | Sa 28.01.2017 00:30 In der Nacht vom 28.01.2017 auf den 29.01.2017 um 00:30 Uhr
    ZDFinfo | Sa 28.01.2017 04:45 In der Nacht vom 28.01.2017 auf den 29.01.2017 um 04:45 Uhr