Mehr zur Sendung vom 06.11.2015: Energiewende

Hintergründe zur aktuellen heute-show-Sendung

Zum Weiterlesen

  • Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat eine interaktive Chronik zur Energiewende erstellt und zählt dort wichtige Ereignisse auf – von der Entstehung des Stromeinspeisungsgesetzes bis zum Atom-Ausstieg nach der japanischen Reaktorkatastrophe und dem Netzneubau.

  • Das Atom-Moratorium aus dem Jahr 2011 spielt auch heute noch eine wichtige Rolle in der Debatte. Was das genau ist und warum die Stromkonzerne RWE, Eon und EnBW nun Schadensersatz in Höhe von rund 882 Millionen Euro einfordern können, hat die Süddeutsche Zeitung ermittelt. Die Autoren schreiben unter anderem, dass „ein vom damaligen RWE-Chef Jürgen Großmann angeforderter und vom damaligen Kanzleramtschef Ronald Pofalla offenbar zugesagter Brief des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier den deutschen Atomkonzernen zu Schadenersatzklagen verholfen haben könnte“.

  • Das Magazin Monitor hatte das damals aufgedeckt und erzählt die Historie des Briefes. Die Journalisten sprechen in ihrem Video von einer „Geschichte einer beispiellosen Absprache zwischen Spitzenpolitikern und Konzernbossen auf Kosten der Steuerzahler“.

  • In dieser Woche hat das Kabinett die so genannte „Klimareserve“ beschlossen. Die besagt, dass acht alte Braunkohlekraftwerke vor ihrer Stilllegung vier Jahre als Reserve gehalten werden, um bei Bedarf aktiviert zu werden, wenn es nicht genug Strom gibt. tagesschau.de zählt auf, was die Reserve für den Klimaschutz bringt und welche Kraftwerke, welcher Unternehmen überhaupt betroffen sind.

  • Der WDR hat recherchiert, dass drei Energieunternehmen – RWE, Vattenfall und Mibrag – „direkt an der Erarbeitung des entsprechenden Gesetzesentwurfes zu den Braunkohlereserven beteiligt waren“. Außerdem haben die Reporter herausgefunden, dass die Braunkohlereserven wohl teurer werden als gedacht: „Neben den bislang vom Wirtschaftsministerium genannten 1,6 Milliarden Euro könnten weitere ein bis zwei Milliarden Euro auf die Stromkunden und Steuerzahler zukommen.“

  • ...es ist halt der Bürger, der jetzt die Kohle abgeben muss.

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