Mehr zur Sendung vom 12.02.2016: Bargeld & Reichtum

Hintergründe zur aktuellen heute-show-Sendung
(Quelle: ZDF)

Bares wird Rares

Bares wird Rares

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  • Es gibt Pläne der Bundesregierung, Bargeldzahlungen über 5000 Euro zu verbieten. So soll unter anderem Geldwäsche einfacher bekämpft werden können. Die Welt hat untersucht, ob da etwas dran ist – und in welchen Branchen das Schwarzgeld-Problem besonders groß ist.

  • Die Aktuelle Stunde des WDR hat sich ebenfalls mit dem Thema Bargeld beschäftigt: Viele Menschen bekennen im Beitrag ihre Liebe zu Münzen und Scheinen.

  • Es gibt gute Argumente für die Bargeld-Liebe der Deutschen. Viele fürchten Überwachung und einen gläsernen Konsumenten. Der Kolumnist des Handelsblatts sieht in einer möglichen Bargeld-Limitierung einen Einschnitt in die Unabhängigkeit: „Im Bargeld steckt ein großes Stück Bürgerautonomie, es ist buchstäblich ein Ding der Freiheit.“

  • Weniger Menschen macht anscheinend die Tatsache betroffen, dass die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland immer weiter wächst. Dass die Schere tatsächlich weit auseinandergeht, zeigen aktuelle Zahlen des Arbeitsministeriums, zusammengefasst von Spiegel Online.

  • Die Süddeutsche Zeitung hat gefragt, was man tun kann, um eine solches Auseinanderdriften zu verhindern – und gibt ernüchternde Antworten. Die Lösungen, die helfen würden, ignoriert die Politik weitgehend. Eines der Instrumente wäre beispielsweise die Einführung einer Vermögenssteuer. Die Politik fürchtet allerdings, dass die Inhaber von großen Privatvermögen womöglich ihren Wohnsitz ins Ausland verlagern würden, um sich der Steuer zu entziehen.

  • „Bestraft werden die, die ihr Vermögen, ihr Einkommen durch Arbeit schaffen müssen“, sagt der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher im Monitor-Interview. Die Bundesregierung vergrößere die Kluft zwischen Arm und Reich, stellt das ARD-Magazin fest.

  • Viele empfinden es als ungerecht, dass Menschen für ihre Arbeit mit bis zu 45 Prozent des Einkommens besteuert werden, während man Kapital lediglich mit 25 Prozent besteuern muss. Im Kölner Stadtanzeiger nennt der Ökonom Anthony Atkinson Vermögen als ein Problem für die wachsende Ungleichheit.

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