Mehr zur Sendung vom 22.04.16: Alleinerziehende

Hintergründe zur aktuellen heute-show-Sendung: Thema Alleinerziehende

Zum Weiterlesen

  • Armutsrisiko Alleinerziehende: Momentan wachsen mehr als zwei Millionen Kinder in Haushalten von alleinerziehenden Elternteilen auf. Neun von zehn Alleinerziehenden sind Mütter. Und die leben mit ihren Kindern, so ein Bericht des Paritätischen Wohlfahrtverbandes, überproportional häufig in Armut.

  • Was es für eine Mutter bedeutet, Kinder alleine großzuziehen, beschreibt die Bloggerin Christine Finke. Auf ihrer Homepage mama-arbeitet.de klagt die alleinerziehende Mutter auch die Politik an: „Ich hab’s so satt. Frau Merkel, ich ziehe hier drei Rentenzahler von morgen groß. Und ich werde in Altersarmut leben, wie die meisten Alleinerziehenden auch, wie viele Mütter, die nur in Teilzeit oder gar nicht gearbeitet haben, und wie sehr ich mich auch bemühe, ich verdiene nie genügend Geld, um noch etwas Zeit übrig zu haben“.

  • Mutter, kein Vater, Kind: Was macht eine Familie aus? Wie geht es Alleinerziehenden in Deutschland? Die Reportagereihe Die Story zeigt, wie Alleinerziehende im deutschen Rechtssystem durchs Raster fallen und dadurch, so das Fazit einer großen Studie, „systematisch benachteiligt“ werden.

  • Kinder zu haben kostet eine Stange Geld. Schätzungen zufolge kostet ein Kind in Deutschland seine Eltern bis zur Volljährigkeit 126.000 Euro. Auch wenn solche Schätzungen zum Teil schwierig aufzustellen sind, „liefern die Zahlen des Statistischen Bundesamts zumindest eine Annäherung an die tatsächlichen Ausgaben sowie die Kostenfaktoren“, schreibt die Wirtschaftswoche.

  • Anstatt Alleinerziehenden unter die Arme zu greifen, alimentiert der Staat lieber die traditionelle Familie und vor allem die Ehe. Das Steuersystem, speziell das Ehegattensplitting, ist besonders ungerecht. Eine Journalistin der Zeit schildert sehr anschaulich, wie sie erlebt hat, „dass dem Staat meine Ehe sehr viel mehr finanzielle Unterstützung wert war als meine Mutterschaft“.

  • Die Bundesregierung will die Hartz-IV-Bestimmungen „entbürokratisieren“ – an sich ein löbliches Unterfangen. Mit der Neufassung drohen allerdings Alleinerziehenden weitere massive Einbußen. Künftig nämlich soll Alleinerziehenden, die Hartz IV beziehen, für jeden Tag, den das Kind beim anderen Elternteil verbringt, das Sozialgeld für die Kinder gestrichen werden, beschreibt die Welt die Absurdität dieses Vorhabens.

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