Mehr zur Sendung vom 09.09.2016: Apple in Irland

Hintergründe zur aktuellen heute-show-Sendung: Thema Apple in Irland

Zum Weiterlesen

  • Apple ist schon lange bekannt als Unternehmen, das ungern Steuern bezahlt. In Irland hat der US-Konzern mit Steuertricks sogar bis zu 13 Milliarden Euro eingespart – und die sollen laut EU nun an den irischen Staat zurückgezahlt werden. Denn: Hier werden angeblich Regeln des EU-Rechts gebrochen. Spiegel Online hat die Antworten auf die wichtigsten Fragen um den Skandal notiert.

  • 13 Milliarden Euro einfach so verfallen lassen: Wieso will Irland das machen? Das Land, das seit Jahren ausländische Unternehmen mit lächerlich geringen Steuern lockt, hat keine Lust auf Ärger mit mächtigen Konzernen wie Apple und fürchtet den Verlust von Arbeitsplätzen, beschreibt das Wirtschaftsmagazin „PlusMinus“. Eine „völlig kuriose Situation“ nennt ein Experte im Beitrag das Vorgehen.

  • Wer ist die Frau, die sich mit einem der wertvollsten Konzerne der Welt anlegt? Margrethe Vestager ist EU-Kommissarin für Wettbewerb. Die Süddeutsche Zeitung hat die umtriebige Dänin, die als Vorbild für die prominente Serienfigur Brigitte Nyborg aus der Politserie „Borgen“ gilt, vor einiger Zeit porträtiert (kostenpflichtig). Der Tagesspiegel sieht in Vestager sogar eine EU-Kommissarin „mit dem Zeug zur Volksheldin“. Auch die BBC stellt die Dänin vor und befragt sie in einem Video zu ihrer Motivation im Kampf gegen Apple und Co.

  • Die gesamte Pressekonferenz mit Margrethe Vestager um die umstrittene Steuervereinbarung gibt es bei der Europäischen Kommission.

  • Deutschland präsentiert sich gern als großer Kämpfer gegen Steuerungerechtigkeiten. Spiegel Online berichtet allerdings, wie sich besonders der deutsche Finanzminister für eine Einschränkung des „Country-by-Country“-Reporting einsetzt. Das sieht vor, so schreiben die Journalisten, dass multinationale Konzerne wichtige Kennzahlen gegenüber dem Fiskus künftig für jedes Land einzeln angeben. Das solle Tricks wie bei Google oder Amazon verhindern, die ihre Gewinne über Tochterunternehmen in Europa verteilten.

  • Markus Söder – Mitarbeiter des Monats bei Apple? Nicht nur Schäuble wehrt sich gegen mehr Transparenz von Unternehmensdaten. Sein bayerischer Amtskollege Markus Söder (CSU) geht noch einen Schritt weiter. Söder kritisierte scharf die von Brüssel angeordnete Nachzahlung von Apple an Irland. Die Forderungen seien „überzogen“. Fürchtet auch er den Verlust von Arbeitsplätzen? sueddeutsche.de berichtet über Söders Apple-Unterstützung.

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    Der Verschwör-o-mat

    Fr
    22:30
    ZDF | 09.12.2016
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