Mehr zur Sendung vom 21.10.2016: Rot-Rot-Grün

Hintergründe zur aktuellen heute-show-Sendung: Thema Rot-Rot-Grün

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  • In Berlin, in den Räumen der SPD-Bundestagsfraktion, trafen sich diese Woche Abgeordnete von SPD, Grünen und Linken in einer größeren Runde. Gemeinsam wollten die Politiker Möglichkeiten einer Zusammenarbeit ausloten. Die Kollegen von ZDFheute haben das Treffen besucht und berichten über den Überraschungsgast des Abends.

  • Drei Politologen haben für die Welt eine Strategie eines rot-rot-grünen Bündnisses entworfen. Sie gehen unter anderem der Frage nach, wie eine Mehrheit eines solchen Bündnisses überhaupt zustande kommen könnte und empfehlen den Parteien eine klare Arbeitsteilung: Da wären die Grünen in der Wähleransprache dann für kulturelle Akzente zuständig, die SPD und Linken für wirtschafts- und sozialpolitische Faktoren, so die Wissenschaftler.

  • Wer sich selbst ein Bild über aktuelle Umfragewerte machen will – ob es also beispielsweise für Rot-Rot-Grün reicht – kann dies bei wahlrecht.de tun. Hier werden die Mehrheiten und Meinungstrends von Allensbach und Co. permanent aktualisiert.

  • Was sagen die Abgeordneten, die am „R2G“-Vorhaben (zweimal Rot, einmal Grün) beteiligt sind? Die Stuttgarter Zeitung hat ein Interview mit der SPD-Politikerin Ute Vogt geführt, die an der rot-rot-grünen-Runde teilgenommen hat Die ehemalige SPD-Landesvorsitzende von Baden-Württemberg zeigt sich überrascht, „bei Linken und Grünen einige Wortbeiträge zu hören, die gut zu uns passen würden“. Der Linken-Fraktionsvorsitzende Dietmar Bartsch war selbst nicht vor Ort, analysiert aber auf Phoenix das Treffen.

  • Der Politikwissenschaftler und Jurist Albrecht von Lucke, der sich mit einem linken Bündnis auch schon in einem Buch beschäftigt hat, befürwortet im WDR-Hörfunk grundsätzlich Gedankenspiele um ein rot-rot-grünes Bündnis. Er findet aber, dass das Projekt zu spät angegangen wurde. Von Lucke warnt vor überzogener Erwartungshaltung: „das Problem ist, man kann nicht den Eindruck erwecken – und das ist dann schon ein bisschen naiv und fast Publikumstäuschung – als wäre plötzlich über Nacht eine Konstellation entstanden“.

  • Nach dem Gespräch von SPD, Grünen und Linken über ein mögliches Bündnis soll es noch in diesem Jahr ein Folgetreffen geben. Die Veranstaltung ist für Dezember geplant. All das schmeckt der Union überhaupt nicht. CDU-Generalsekretär Peter Tauber etwa nennt die Linke „eine rote AfD – sie will raus aus dem Euro und bezeichnet die Nato als Kriegstreiber“. Rot-Rot-Grün bezeichnet der CDU-Politiker im Interview mit der Funke Mediengruppe als „ein Stabilitätsrisiko für Europa und die Welt“. Spiegel Online hat die schärfsten Äußerungen zusammengefasst.

  • Das extra leichte Puzzle zur Koalitionsoption Rot-Rot-Grün.

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    Fr
    22:30
    ZDF | 09.12.2016
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