Mehr zur Sendung vom 21.04.2017: AfD-Parteitag
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Hintergründe zur aktuellen heute-show-Sendung. Thema: AfD-Parteitag
(Quelle: ZDF/PA)

Zum Weiterlesen

  • Am Wochenende vom 22./23. April findet der AfD-Bundesparteitag in Köln statt. Momentan schwelt ein Machtkampf um die Führung der rechtspopulistischen Partei. Frauke Petry kam dem zumindest ein bisschen zuvor und gab diese Woche auf Facebook eine Erklärung ab: Sie verzichte auf eine Spitzenkandidatur für die Bundestagswahl. Die Partei wirkt derzeit gespalten wie zuletzt 2015, als die AfD ihren Gründer und damaligen Chef Bernd Lucke abwählte.

  • Spiegel-Redakteurin Melanie Amann, Autorin eines Buches über die AfD, ordnet Petrys überraschenden Schritt im BR ein. Amann sieht in Petrys Entscheidung die Angst vor einer „krachenden Niederlage“ auf dem Parteitag. Die Journalistin spricht in dem Interview auch über die Wahlchancen der AfD bei der Bundestagswahl.

  • Wieso die AfD-Anhänger selbst die Nachricht über den angekündigten Rückzug ihrer Chefin kaum interessierte, erklärt das Medienportal Meedia: Wie deren Analyse zeigt, erzielte Petrys Video-Statement auf Facebook bis Mitternacht rund 92.000 Views, die Zahl der Interaktionen lag bei rund 3.700. Das reiche nicht einmal, um unter die 20 stärksten Petry-Posts der jüngsten 30 Tage zu kommen.

  • Wer sind die Alternativ-Kandidaten zum prominenten Gesicht Frauke Petry? Häufig genannt werden die AfD-Parteimitglieder Alice Weidel aus Baden-Württemberg und Alexander Gauland aus Brandenburg, die künftig ein Duo bilden könnten. Wer sind die beiden? Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hat Alice Weidel porträtiert, die Berliner Zeitung hat sich ihren möglichen Kompagnon Alexander Gauland vorgenommen.

  • Abseits der personellen Streitigkeiten: Wie will sich die sogenannte Alternative für Deutschland inhaltlich für den Bundeswahlkampf aufstellen? Einen ersten Vorgeschmack gibt der Entwurf für das Bundestagswahlprogramm. Die Partei will unter anderem ein generelles Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst und Bildungseinrichtungen (auch für Schülerinnen) und lehnt jeglichen Familiennachzug für Flüchtlinge ab. Die Delegierten des Bundesparteitags entscheiden über all diese Punkte.

  • Frauke Petry möchte ihre Partei auf einen bestimmten politischen Kurs festlegen: Sie will, dass die AfD mittelfristig koalitionsfähig wird und keine „Fundamentalopposition“ betreibt. Dafür hat Petry einen eigenen Antrag „zur strategischen Ausrichtung der AfD“ aufgesetzt. Der sorgte im Vorfeld für massive Konflikte in der Führung der Partei.

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